Das Pyramidenklavier

Seit Juli 2009 ist das Butzbacher Museum stolzer Eigentümer eines sehr seltenen Musikinstrumentes: dem sogenannten Pyramidenklavier des Butzbacher Instrumentenbauers Andreas Marguth aus der Biedermeierzeit um 1840/45 (Bild links). Eine von unserem Mitglied Fritz Grimminger im April 2009 angeregte und vom Verein dann professionell durchgeführte Spendenaktion hat es möglich gemacht, die finanziellen Mittel zum Erwerb aufzubringen. Innerhalb weniger Wochen kamen nach dem ersten Aufruf 5.590 € von Butzbacher Bürgern und Geschäftsleuten zusammen. Durch die Initiative Karl Heinz Hofmanns, Ehrenmitglied unseres Vereins und Ehrenbürgermeister der Stadt, zeigte sich die Sparkasse Wetterau mit 2.500 € als großzügigster Sponsor. Durch weiter eintreffende Spenden kamen schließlich 7.785 € zusammen, und das Klavier konnte Mitte des Jahres durch den Leiter des Museums, Dr. Dieter Wolf, erworben werden (siehe dazu den Pressebeitrag).

Das Marguth-Zimmerim Museum mit Instrumenten der Familie Marguth hat bereits ein sehr gut erhaltenes Tafelklavier von Georg Marguth (Bild rechts). Georg Marguth ist der Vater von Andreas Marguth. Allerdings gibt es Zweifel, ob der Sohn und nicht doch der Vater selbst das Pyramidenklavier gebaut hat. Näheres lesen Sie in dem Aufsatz von Günther Joppig zur Versteigerung des Klaviers in München im Jahre 2001.

Die Geschichte ist durchaus spannend und kann hier in voller Länge gar nicht erzählt werden. Wir sind jedenfalls sehr stolz auf das bürgerschaftliche Engagement, das die Anschaffung dieses für die Dokumentation eines eher unbekannten Teils unserer Stadtgeschichte, dem Instrumentenbau, möglich gemacht hat. Weitere Presseartikel zum Pyramidenklavier und unserer Spendenaktion finden Sie auf unserer Presseseite. In jedem Fall empfehlen wir Ihnen einen Besuch unseres Museums. Fragen Sie dabei gezielt nach dem Marguth-Zimmer. Es liegt nämlich
ziemlich versteckt in einer “Sackgasse”.

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